Ich wurde von meiner Firma für eine Woche nach Berlin geschickt um die Eröffnung unserer neuen Geschäftsstelle zu begleiten.
Für diese Zeit wurde mir ein schickes Berlin Apartment in der Nähe dieses neuen Geschäfts gebucht.
In meinem Berlin Appartement angekommen fühle ich mich sofort wohl. Das Appartement erinnert mich an mein eigenes Zuhause. Es ist mit einer amerikanischen Küche ausgestattet und hat ein riesengroßes und sehr gemütliches Himmelbett. In diesem Berlin Appartement lässt es sich leben. Meinem Aufenthalt schaue ich also insgesamt positiv entgegen.
Doch schon am nächsten Morgen beginnt der Hauptstadthorror. Trotz der verhältnismäßig kleinen Entfernung zu der Geschäftstelle brauchte ich mit meinem Mietwagen fast eine Dreiviertelstunde. Die neuen Kollegen aus Berlin belächeln meine späte Ankunft, vor allem aber meine Begründung. Die haben gut Lachen. Wer in Berlin lebt weiß eben wann und wo man Auto fahren kann. Den Mietwagen werde ich Morgen in jedem Fall vor der Haustüre meiner Berlin AppartementsBerlin Appartements stehen lasse. Vorausgesetzt ich finde einen Parkplatz.

berliner hotel
Der nächste Morgen beginnt schön. Die Sonne scheint. Der Kaffe ist gelungen.
Ich mache mich also auf den Weg zur S-Bahn. Ich muss eine Station mit Ihr fahren und dann noch zwei mit dem Bus. Eine Kurzstrecke sollte für diesen Zweck reichen denke ich.
Im Bus heißt es dann: Fahrkarten Bitte! Ich zeige also nichts ahnend meine Kurzstrecke vor. Die ist leider nicht gütig sagt der Kontrolleur. Ich war doch aber bisher nur zwei Stationen gefahren erwiderte ich. Es sei aber nicht gestattet mit einem Kursstreckenticket von der S-Bahn in den Bus umzusteigen. Woher soll ich das denn wissen. Ich komme nicht aus Berlin. Das scheint dem Kontrolleur herzlich egal zu sein. An der nächsten Station müsse ich doch eh aussteigen sage ich. Stimmt sagt der Kontrolleur. Ich muss ja auch Ihre Daten aufnehmen.
Da stehe ich nun also mit dem Kontrolleur an der Bushaltestelle. Zu allem Überfluss Laufen einige meiner Berliner Kollegen an mir vorbei. Auf dem Gesicht dasselbe Lächeln wie gestern.
Nach Feierabend kann auch mein Berlin Appartement mich nicht mehr glücklich machen. Ich will hier weg!